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Corona - Aktuelles

 

03.09.2021

 

Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes: Zur Webseite des Bundesgesundheitsministeriums
Informationen zu Ihrem Reiseland hat das Auswärtige Amt veröffentlicht: Zur Webseite

Einreiseregeln ab 1. August 2021:

Risikogebiete werden nur noch in 2 Kategorien eingeteilt: in Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Liste und Einteilung der Risikogebiete wird vom Robert-Koch-Institut regelmäßig aktualisiert: Zur Webseite.

Was muss ich beachten, wenn ich aus dem Ausland einreise?

  • Jeder, der nach Deutschland einreist und mindestens 12 Jahre alt ist, muss ab dem 1. August verpflichtend auf eine Corona-Infektion getestet sein (PCR- oder Antigen-Schnelltest). Wer geimpft oder genesen ist, kann darauf bei entsprechendem Nachweis verzichten. Wer unter 12 Jahre alt ist, braucht keinen Test.
  • Das negative Testergebnis darf bei einem PCR-Test maximal 72 Stunden, bei einem Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden alt sein.
  • Für Hochrisiko- und Virusvariantengebiete gelten erweiterte Regelungen (siehe unten).

Was muss ich beachten, wenn ich aus einem Hochrisikogebiet einreise?

Für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, gilt: 

  • Jeder (egal ob Erwachsener oder Kind) muss sich vor seiner Einreise nach Deutschland elektronisch über die digitale Einreiseanmeldung (zur Webseite) registrieren.
  • Zudem bedarf es bei der Einreise eines aktuell negativen Testergebnisses (PCR maximal 72 Stunden oder Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden), es sei denn, man ist genesen oder geimpft. Kinder unter 12 Jahren benötigen keinen Test.
  • Grundsätzlich muss sich jeder nach der Einreise unverzüglich auf eigene Kosten für einen Zeitraum von mindestens zehn Tagen in Quarantäne begeben.
  • Quarantäne bedeutet: Nach der Einreise hat man sich direktem Weg in die Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben. Den absonderungspflichtigen Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.
  • Wer genesen oder vollständig geimpft ist, muss einen entsprechenden Nachweis der zuständigen Behörde vorlegen. Am besten bei der Einreiseanmeldung als Anhang hochladen. Notfalls per E-Mail senden an: . Dann ist eine Quarantäne nicht erforderlich. 
  • Für alle anderen gilt: Die Quarantäne kann frühestens am fünften Tag nach der Einreise durch eine negative Testung vorzeitig beendet werden. Für die Testung darf die Quarantäne unterbrochen werden. Das Testergebnis bitte per E-Mail senden an: . Ausnahmen sind möglich, siehe unten.
  • Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen, jedoch nicht von der Quarantäne-Pflicht. Kinder unter zwölf Jahren können die Quarantäne aber fünf Tage nach Einreise beenden – auch ohne Test. 
  • Alle, die in den ersten zehn Tagen nach Einreise Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 haben, müssen dies der zuständigen Behörde (Gesundheitsamt Heilbronn) melden. Das hilft, neue Virusvarianten zu entdecken. Typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Hinweis: Wird das Einreiseland herabgestuft und nicht mehr als Hochrisikogebiet angesehen, endet die Quarantäne vorzeitig.

Was muss ich beachten, wenn ich aus einem Virusvariantengebiet einreise?

Für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, gilt:

  • Jeder (egal ob Erwachsener oder Kind) muss sich vor seiner Einreise nach Deutschland elektronisch über die digitale Einreiseanmeldung (zur Webseite) registrieren.
  • Zudem bedarf es bei der Einreise immer eines aktuell negativen Testergebnisses (PCR maximal 72 Stunden oder Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden), ein Impf- oder ein Genesenennachweis reicht nicht aus. Die Testpflicht bei Einreise besteht nicht für unter 12-Jährige.
  • Alle – auch Genesene oder Geimpfte – müssen eine strikte 14-tägige Quarantäne auf eigene Kosten einhalten; eine „Freitestungsmöglichkeit“ besteht hier vor dem Hintergrund der besonderen Gefährlichkeit der Virusvarianten nicht. 
  • Ausnahme: Wer über einen vollständigen Impfschutz verfügt, kann die Quarantäne mit Übersendung des Impfnachweises beenden, wenn das Robert Koch-Institut festgestellt (und auf seiner Internetseite bekanntgemacht) hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, die zur Einstufung des Gebiets als Virusvariantengebiet geführt hat.
  • Weitere Ausnahme: Das betroffene Virusvariantengebiet wird noch während der Quarantänezeit in Deutschland herabgestuft (d. h. es wird als ein Hochinzidenzgebiet eingestuft). Dann gelten für die Beendigung der Quarantäne die Regelungen für Hochinzidenzgebiete.

Ausnahmen:

Keine Einreiseanmelde- und Testpflicht u. a.

  • für Durchreisende
  • Transportpersonal (Personen- oder Güterverkehr). Das gilt nicht, wenn sich das Transportpersonal zueinem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise mehr als 72 Stunden in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat und sich mehr als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten wird.
  • Grenzverkehr bis max. 24 Stunden Aufenthalt
  • Grenzpendler (betrieblich erforderlich)
  • Besuche bei Verwandten 1. Grades (Aufenthalt max. 72 Stunden), gilt nicht für Einreisende aus Virusvariantengebieten.

Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet kann für Geimpfte und Genesene die Quarantäne sofort aufgehoben werden (siehe oben). Bei anderen Personen kann die Quarantäne mit einem negativen Testnachweis (senden an ) ebenfalls sofort aufgehoben werden, wenn u. a. eine dieser Ausnahmen zutrifft:

  • Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, insbesondere Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und Betreuungspersonal.
  • Personen, die einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts.
  • Personen, die einreisen aufgrund einer dringenden medizinischen Behandlung.
  • Personen, die einreisen aufgrund des Beistands oder zur Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen.
  • Personen, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Bei Fragen oder zur Prüfung eines individuellen Ausnahme-Sachverhaltes wenden Sie sich bitte an die Corona-Hotline der Stadt Neuenstadt.

Hinweise für Urlauber:
Wer in ein Urlaubsgebiet reist, das bereits vor Reiseantritt als Risikogebiet (einfaches Riskogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete) eingestuft war, hat nach Rückkehr keinen Anspruch auf Entgeltzahlung oder Entschädigung in der Quarantäne.
Anders ist es, wer aus einem Gebiet wiederkommt, dass nicht als Risikogebiet eingestuft war. Wer dann in Quarantäne muss, beispielsweise aufgrund einer Infektion, erhält für die Dauer der Quarantäne - längstens aber für sechs Wochen - vom Arbeitgeber eine Zahlung in Höhe des Nettolohns. Dem Arbeitgeber werden die ausgezahlten Beträge auf Antrag erstattet. Für die Entschädigung ist das Bundesland zuständig, in dem die Behörde (zum Beispiel das Gesundheitsamt) liegt, welche die Quarantäne oder das Tätigkeitsverbot angeordnet hat. Von Beginn der siebten Woche an zahlt der Staat die Leistungen in Höhe des Krankengeldes weiter.

 

Corona-Verordnung Absonderung (Quarantäne und Isolation)
Ausführliche Erklärungen finden Sie auf der Seite der Landesregierung: Zur Webseite.

 

 

Finanzielle Entschädigungen bei Quarantäne und Tätigkeitsverbot
Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie. Anträge nach § 56 Abs. 1 IfSG müssen innerhalb von 12 Monaten ab dem Anfang des Tätigkeitsverbotes oder dem Ende der Quarantäne gestellt werden. Weitere Informationen und den Online-Antrag finden Sie hier: Zur Homepage.

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bietet Informationen über das Coronavirus und Handlungshinweise in verschiedenen Sprachen an: Zur Homepage.

 

FRAGEN ZUM THEMA CORONA?

 

Bei Fragen zu den Corona-Verordnungen und den entsprechenden Maßnahmen in Roigheim hilft das Team der Gemeindeverwaltung Roigheim gerne weiter:

Telefonnummer: 06298/9205-0

Info-Hotline zum Thema Coronavirus wieder in Betrieb

Da mit den zunehmenden Fallzahlen an COVID-19-Infektionen im Landkreis Heilbronn auch der Informationsbedarf in der Bevölkerung ansteigt, nimmt die Info-Hotline zum Thema Coronavirus ihren Betrieb wieder auf. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises können sich bei allgemeinen Fragen zu Infektionen mit dem Coronavirus, dem Krankheitsbild und Quarantänemaßnahmen unter der Nummer

Telefonnummer: 07131 994-5012

informieren. Erreichbar ist die Corona-Hotline montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, zusätzlich nachmittags von Montag bis Donnerstag zwischen 13:30 bis 16 Uhr sowie am Wochenende in der Zeit von 12 bis 15 Uhr.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass bei der Info-Hotline nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten werden können. Die Gesundheitsämter erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Bei dringenden medizinischen Fragen ist außerhalb der Praxiszeiten des jeweiligen Hausarztes der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer Telefonnummer: 116 117 zu erreichen.

 

Auffrisch-Impfung (02.09.2021)

 

CoronaVO vom 14.08.2021

 

Auf einen Blick (28.06.2021)

 

Corona VO Absonderung (30.03.2021)

 

Infos auf einen Blick (Stand 29.03.2021)

 

Selbsteinschätzung

 

Selbsteinschätzung Kontaktperson

 

Die Unterschiede zwischen Covid 19, Erkältung und Grippe